"Ein super cooler Erzählfilm, keine Sekunde langweilig, grossartige Musik, grossartige Motive

und überraschende Bilder aus einer Zeit, die die Zürcher aus ihrem Gedächtnis herausgerissen haben.

Und natürlich eine wunderbare Mel, die so echt ist, dass es ein paar mal weh tut."

 

Alberto Venzago

 

 

"MEL von Hans Peter Riegel ist in vielen Beziehungen ein erstaunliches Erstlingswerk.

Primär ein berührendes, engagiertes Portrait über eine junge Frau, die es nicht immer leicht hatte

in der Gesellschaft, dann aber auch ein starkes Portrait über die offene Drogen-Szene in Zürich

in den späten 80er frühen 90er Jahren.

 

Hans Peter Riegel gelingt der Balance-Akt zwischen Privatem und Öffentlichem und ist dort am besten,

wo er am unspektakulärsten, am poetischsten ist. Ein Film, dem ich ein aufmerksames Publikum wünsche.“

 

This Brunner

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MEL. DAS ANDERE LEBEN

 

 

Wie komme ich weg von all dem Mist? Wie überlebe ich den nächsten Tag?

 

Schon als Kleinkind muss Melanie lernen, sich allein durchzubringen. Die Mutter krank und überfordert. Der Vater abwesend.

Sie wird in eine Pflegefamilie gegeben, die einer Sekte angehört. Unter der hartherzigen Erziehung der Sektierer bricht sie zusammen und flieht zu ihrer Mutter.

 

Doch das Zusammenleben scheitert. Abgeschoben auf ein Internat in den Bergen, will sie nur noch weg.

Weg aus ihrer unglücklichen Kindheit, weg aus diesem Leben der Regeln und Repressionen.

 

Melanie ist vierzehn, als sie im Rotlichtviertel Zürichs landet, in der grössten und härtesten Drogenszene Europas.

Sie rasiert sich die Haare ab, wird zum Punk, konsumiert LSD und Hasch, schlägt sich als Kleindealerin durch.

 

Aus Melanie wird MEL.

 

Sie schläft auf einer Matratze, in einem von Hausbesetzern okkupierten Fabrik-Areal. Hier findet sie Freunde

und so etwas wie ein zu Hause. Ihr Leben im Underground beginnt.

 

Die Geschichte von MEL ist die Geschichte einer Frau, die ein Leben jenseits bürgerlicher Normen führt. Gleichzeitig ist MEL Zeitzeugin. Eine scharfsinnige Beobachterin, die ihre kaputte Kindheit, die Zeit der Zürcher Drogen- und Hausbesetzer-Szene, eigene Drogenerfahrungen, Experimente als Nackt-Modell, Lebensstationen in Amsterdam und Barcelona schildert.

 

Mit grosser Offenheit und Ironie spricht sie über Sexualität aber auch über männliche Gewalt, die sie nur knapp überlebt.               Schliesslich findet sie durch Bondage zu sich selbst. Die Fesselung wird für MEL zum einem Akt der Selbstbestimmung,

zur Form persönlicher Selbstverwirklichung.

 

Immer noch führt sie ein Leben, das entfernt ist von gesellschaftlicher Normalität. Und obwohl sie zu einer erfolgreichen, selbstbewussten Frau  gereift ist, muss sie weiterhin kämpfen. Gegen Vorurteile, gegen frauenfeindliche, männliche Unterdrückung, gegen ihre eigenen Dämonen.

 

 

Hans Peter Riegel wurde als Autor der Biografien von Joseph Beuys und Jörg Immendorff, als Konzept- und Medienkünstler, wie auch mit seinem fotografischen Werk bekannt. Er machte bereits mit kritischen Video-Arbeiten über die Sozialisierung der Internet-Gesellschaft auf sich aufmerksam. Mehr unter : www.hans-peter-riegel.ch

 

MEL ist ein Statement für neue Wege in der Produktion von Filmen. Produziert wurde auf innovative Weise,

mit handelsüblichen Systemkameras und iPhone.

 

Eine Produktion von riverside new way film productions:  www.riverside-ag.ch

 

 

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